Arbeitsrecht: rentenanspruch für richterin – sozialsystem muss nachforderungen zahlen
Das Oberste Gericht hat die Rechte von Arbeitnehmern in der spanischen öffentlichen Verwaltung gestärkt. Ein Urteil vom 12. November 2025 bekräftigt, dass eine gleichwertige Arbeit auch eine gleichwertige Berücksichtigung bei der Karriereentwicklung und der Altersvorsorge nach sich zieht.

Spanischer oberste gerichtshof: arbeit gleich, lohn gleich – auch bei karriere und rente
Der Fall betrifft eine Inspektorin des Arbeits- und Sozialministeriums, die nachweislich Aufgaben eines höheren Amtes wahrgenommen hatte, obwohl sie mit einem niedrigeren Einstiegsgehalt eingestellt worden war. Das Gericht entschied, dass ihr die entsprechenden Gehälter und Zulagen – einschließlich der Rückzahlung bereits gezahlter Beträge – nachträglich zustehen. Die Entscheidung ist ein klarer Angriff auf die bisherige Praxis, bei der die formelle Stellenbezeichnung oft wichtiger war als die tatsächlich ausgeübten Aufgaben.
Die Begründung des Gerichts lautet, dass eine