Arbeitsausfälle: deutsche unternehmen fordern radikale gesetzesreform

Die Zahl der Arbeitsunfähigen in Deutschland erreicht erschreckende Ziffern – und das mit verheerenden Folgen für die Wirtschaft. Die Stimmung in der Wirtschaftselite ist angespannt, die Forderungen nach einer grundlegenden Reform des Kriminalitätsgesetzes lauten lautstark.

Ceoe droht mit milliardenschäden: sofortige kriminalitätsreform gefordert

Der Branchenverband Bundesvereinigung der Unternehmensverbände (BDu) hat die Politik eindringlich aufgefordert, umzusomen. Die aktuelle Situation, in der Unternehmen massiv unter den Folgen von Arbeitsausfällen leiden, sei nicht länger tragbar. Laut BDu drohen die Unternehmen mit Milliardenschäden, wenn keine raschen und effektiven Maßnahmen ergriffen werden.

Die BDU fordert, dass die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für die ersten 15 Tage der Arbeitsunfähigkeit übernimmt, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist. Diese Forderung ist ein Zeichen des wachsenden Unbehagens in der Wirtschaft, da die Kosten für Arbeitsausfälle bereits auf Rekordstände gestiegen sind.

Die Wirtschaftslage ist alarmierend. Die Arbeitsausfälle sind in den letzten zehn Jahren um das Dreifache auf 33 Milliarden Euro angestiegen – das entspricht mehr als der gesamten Staatsausgabe für Bildung. Unternehmen tragen allein 17 Milliarden Euro davon, während die gesetzliche Krankenversicherung die restlichen 16 Milliarden Euro trägt. Diese Verteilung sei nicht mehr nachhaltig, so die BDU.

Garamendi: gesundheitsproblem, kein reines unternehmensproblem

Garamendi: gesundheitsproblem, kein reines unternehmensproblem

CEOE-Präsident Antonio Garamendi betonte, dass es sich um ein Gesundheitsproblem handele, das weitreichende soziale und wirtschaftliche Folgen habe.