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Vishing-betrug: so stehlen cyberkriminelle ihr geld – und was sie dagegen tun können

Die Maschen werden immer raffinierter. Doch eine Methode bleibt überraschend effektiv: der sogenannte Vishing-betrug. Täter täuschen ihre Opfer vor, es wären nahestehende Personen, die dringend Geld benötigen. Und die Polizei warnt eindringlich vor dieser Entwicklung.

So funktioniert der betrug

So funktioniert der betrug

Es beginnt meist mit einer SMS. Der Empfänger erhält eine Nachricht, in der sich ein Familienmitglied oder Freund als in Not befindlich ausgibt. Oft wird gebeten, auf eine unbekannte Telefonnummer zurückzurufen. Wer darauf eingeht, gerät mitten in eine emotionale Appelle, in der unter Stress und Zeitdruck eine Sofortüberweisung gefordert wird – meist per Bizum oder Banküberweisung.

Die Polizei hat diese Form des Betrugs als Kategorie 4 eingestuft, was auf eine hohe Gefährdung des Opfers hinweist. Der finanzielle Schaden kann schnell erheblich sein.

Die Behörden raten dringend davon ab, auf die angegebene Nummer zurückzurufen. Blocken Sie diese Nummer umgehend und melden Sie den Vorfall bei der Polizei. Eine zusätzliche Sicherheitsebene bietet die gemeinsame Nutzung von Passwörtern mit vertrauten Personen.

Wichtig ist: Überprüfen Sie verdächtige Nachrichten immer direkt mit der betroffenen Person über einen bekannten Kanal. Eine einfache Telefonanrufung mit einer spezifischen Frage, die nur derjenige beantworten könnte, ist oft genug, um den betrug aufzudecken.

Die Botschaft der Polizei ist klar: Bleiben Sie skeptisch und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Die Betrüger werden immer kreativer, aber ihre Methoden sind oft leicht zu durchschauen – wenn man aufmerksam ist.