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Touchscreens für macbooks: apple setzt auf profi-modelle – und lässt andere außen vor

Die Touchscreen-Revolution bei apple scheint sich zu verzögern. Obwohl die Technologie in den kommenden Monaten bei den neuen MacBook Pro Modellen mit M3-Chip erhältlich sein wird, bleibt sie – nach Einschätzung von Mark Gurman von Bloomberg – vorerst ein exklusives Privileg der teureren Geräte.

Apple zögert: touchscreens bleiben vorerst für profis reserviert

Apple zögert: touchscreens bleiben vorerst für profis reserviert

Die Erwartungen waren hoch. Seit Wochen kursierten Gerüchte über Touchscreens in den kommenden MacBook Pro Modellen. Doch die Realität sieht anders aus. Gurman, ein Experte für apple-Leaks, analysierte in seinem Newsletter „Power On“ die Entwicklung und kommt zu dem Schluss, dass die OLED-Touchscreens, die ab Ende des Jahres im MacBook Pro mit M3-Chip zu sehen sein werden, nicht in günstigere Modelle wie den MacBook Air oder den neu eingeführten MacBook Neo finden werden.

Der Grund ist simpel: Die Herstellung von Touchscreens ist kostspielig. Das würde die Preisgestaltung der erschwinglicheren Geräte erheblich belasten. apple scheint abzuwarten, wie gut die Akzeptanz des Touchscreens im Profi-Segment ausfällt, bevor die Technologie in den Massenmarkt rollt. Dies bedeutet, dass auch der kürzlich vorgestellte MacBook Neo, der mit 699 Euro eine neue Preisklasse im PC-Markt eröffnet hat, von dieser Entwicklung nicht profitiert.

Die Prognose für den MacBook Air ist besonders düster. Gurman schätzt, dass Touchscreens dort – falls überhaupt – erst in drei Jahren eine Rolle spielen könnten. Für den MacBook Neo könnte es sogar noch länger dauern. Das ist ein deutliches Signal: apple setzt weiterhin auf eine differenzierte Preisstrategie und konzentriert sich mit der Touchscreen-Technologie auf den High-End-Bereich.

Die Entscheidung spiegelt eine strategische Abwägung wider: apple möchte seine Marke als Premium-Anbieter positionieren und die Technologie erst dann flächendeckend einsetzen, wenn sie sich wirtschaftlich rentiert. Das bedeutet für Konsumenten, die einen Touchscreen suchen, weiterhin eine klare Botschaft: Man muss bereit sein, dafür zu zahlen.

Die Entwicklung wirft Fragen auf: Wie lange wird Apple die Touchscreen-Technologie auf die Profi-Modelle beschränken? Und wie wird sich das auf die Attraktivität der günstigeren Modelle auswirken? Die Antwort bleibt vorerst aus. Aber eines ist klar: Touchscreens sind – zumindest vorerst – ein Luxusgüter.

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