technologie

Super bowl index: ein neuer sieg für die nfc, was bedeutet das für den us-börsenindex?

Der super bowl index: eine simple regel mit beeindrachenden erfolgsquoten

Der Super Bowl Index ist eine einfache, mathematische Formel, die den Sieg eines Teams in der National Football League (NFL) mit dem Verlauf des US-amerikanischen Aktienmarktes im Folgejahr verknüpft.

Die Regeln sind einfach: Wenn ein Team aus der NFC (National Football Conference) den Supercup gewinnt, wird im nächsten Jahr der S&P 500-Index tendenziell steigen. Gelingt ein Sieg für ein Team der AFC (American Football Conference), tendiert der Index dagegen zum Abfall.

Seahawks-sieg bedeutet ã¼berdurchschnittliche erhã¶hung fã¼r den s&p 500

Seahawks-sieg bedeutet ã¼berdurchschnittliche erhã¶hung fã¼r den s&p 500

Im Super Bowl LX (60.) haben die Seattle Seahawks ihre Konkurrenten aus der AFC, die New England Patriots, besiegt. Da die Seahawks ein NFC-Team sind, signifikant eine Erhöhung des S&P 500-Index im kommenden Jahr voraus, wie die Statistik zeigt.

Die geschichte des super bowl index

Die geschichte des super bowl index

Die Idee des Super Bowl-Index stammt von Leonard Koppett, einem Sportjournalisten des New York Times. Er entwickelte die Formel 1978 und publizierte die Ergebnisse. Bis in die 1990er-Jahre bewährte sich die Vorhersage-Kraft des Systems, aber in jüngerer Zeit weist es ebenso oft Fehlschätzungen wie richtige Prognosen aus.

Wie viel verlass kann man auf den super bowl index haben?

Wie viel verlass kann man auf den super bowl index haben?

Manfred Frühwirth, Professor für Finanzwesen, Kreditwürdigkeit und Statistik an der Wirtschaftsuniversität Wien, hält den Index für ein interesting but not very powerful prediction tool. Frühwirth betont, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ereignis eintreten wird, stets um einen Fehlerband schwankt, je weniger Daten vorliegen. In diesem Fall handelt es sich um ein einziges jährliches Ereignis.

Ganzheitlicher betracht: versprechen und nachteile des super bowl index

Ein Blick auf die historischen Daten zeigt, dass der Index in 42 von 53 Fällen zutraf, was einer Erfolgsquote von 77,4 Prozent entspricht. Diese Zahl ist beeindruckend, aber Frühwirth weist darauf hin, dass sie aufgrund der relativ geringen Anzahl von Daten nicht statistisch signifikant ist.

Im Jahr 2019, das von einem AFC-Sieg geprägt war, verlief der S&P 500 sehr erfolgreich, was den Index als falsch vorhergesagt hat. Das ist ein Beispiel dafür, dass die Vorhersagekraft des Systems begrenzt ist und auf andere Einflüsse wie makroökonomische Faktoren oder fundamentale Analysen abzielt.