Russlands argus-projekt: ein neuer ansatz in der cyberkriegsführung
Russlands Antwort auf Starlink: Ein eigener Satelliten-Internet-Dienst namens Argus, der in einer höheren Schicht als die SpaceX-Satelliten operiert. Das Projekt, das von Stratolink entwickelt wird, soll 4G- und 5G-Verbindungen bereitstellen, auch für militärische Zwecke. Im Zentrum steht ein einziges großes Drohne namens Argus, das in der Stratosphäre fliegt und Erdstationen benötigt.

Argus: ein pseudo-satellit mit militärischen ansprüchen
Das Argus-Projekt von Stratolink, dem ein Zentrum für unbemannte Systeme (CUST) in Sibirien gehört, hat erhebliche technische und strategische Folgen. Als High-Altitude-Platform-Station (HAPS) bietet es eine Plattform für militärische Kommunikation und Cyberwarfare, die von klassischen Satelliten und unbemannten Fluggeräten abweicht.
Der Argus-Drohne wird 40 Meter lang und wiegt 40 Kilogramm. Er ist mit Solarpaneelen und Batterien aus H2-Großtankern ausgerüstet, um Wochen in der Luft zu bleiben. Argus soll eine stabile 4G- und 5G-Verbindung herstellen, die für Videoübertragung in Hoher Auflösung, Fernsteuerung von Drohnen und auch als Störgerät für gegnerische Systeme eingesetzt werden kann.
Das Projekt ist noch im Entwicklungsstadium und soll im Frühjahr 2026 an den Testflügen gehen. Es könnte eine neue Herausforderung für die Ukraine in ihren Konflikten mit Russland darstellen, da die russischen Drohnen in der Stratosphäre außerhalb des Schussesbereichs vieler ukrainischer Luftabwehrsysteme operieren.