Iphone-revolution: premium-modelle dominieren den us-markt
Die US-iPhone-Landschaft hat sich drastisch verändert. Laut Daten von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) stellen die High-End-Modelle iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max nun überraschend die Hälfte aller iPhone-Verkäufe im ersten Quartal 2026 aus. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr, als diese Modelle nur noch 38 Prozent Marktanteil hatten.
Unerwarteter trend: premium-modelle gewinnen an bedeutung
Dieser Wandel spiegelt eine klare Verlagerung der Kaufpräferenzen wider. Die Basismodelle, wie der iPhone 17, machen lediglich 23 Prozent des Umsatzes aus – ein minimaler Anstieg gegenüber den 20 Prozent im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres, als der iPhone 16 die Basisdeckung verantwortete. Apple scheint weiterhin erfolglos zu sein, ein Modell zu finden, das die Lücke zwischen Basis- und Premium-Sektionen effektiv füllt.
Das Versprechen des iPhone Mini, das bereits 2020 eingeführt wurde, scheiterte kläglich und wurde schließlich durch den Plus-Modell-Versuch von 2022 bis 2024 ersetzt – ein weiterer Fehlschlag. Selbst der kürzlich eingeführte iPhone Air, positioniert zwischen dem Basismodell und dem Pro-Max, konnte sich nicht etablieren.

Iphone 17e: ein kurzlebiges phänomen
Trotzdem gibt es Lichtblicke. Das günstige iPhone 17e, das im März dieses Jahres auf den Markt kam, konnte im Märzquartal einen Marktanteil von 4 Prozent erzielen – vergleichbar mit dem iPhone Air, das im Vorjahr lediglich 5 Prozent beisteuerte. Die höhere Preisgestaltung des Air erklärt diesen Unterschied.
Das aktuelle Modellportfolio, bestehend aus den fünf iPhone 17-Varianten, generierte im Märzquartal 82 Prozent des gesamten iPhone-Umsatzes in den USA – ein Rekordwert für ein solches Quartal. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Konsumenten haben sich eindeutig für die neueren, leistungsfähigeren Modelle entschieden. Die restlichen iPhone-Modelle, darunter das iPhone SE 3, iPhone 14 und seine Varianten, sowie das iPhone 15, erzielten insgesamt nur noch 18 Prozent des Umsatzes.
Die Entwicklung zeigt deutlich, dass Apple sich verstärkt auf die Premium-Kategorie konzentriert und die Nachfrage nach erschwinglicheren Modellen weiterhin nicht befriedigen kann. Die kommenden Strategien müssen sich hierbei kritisch hinterfragen lassen.