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Hackyfi: raspberry pi trifft usb-c – der mini-computer für bastler und sicherheitsforscher

Die Raspberry Pi hat sich etabliert. Doch jetzt kommt ein neuer Player: HackyFi. Der ultrokompakte USB-C-Computer verspricht, die Flexibilität des beliebten Microcontrollers in ein handliches Format zu bringen.

Hackyfi: mehr als nur eine mini-raspberry pi

Hackyfi: mehr als nur eine mini-raspberry pi

Für Entwickler, Hardware-Enthusiasten und Sicherheitsforscher ist die Raspberry Pi ein fester Bestandteil des Werkzeugkastens. Ihre Vielseitigkeit ist unbestritten – von der Heimserver-Erstellung über Multimedia-Center bis hin zur Emulation alter Spielkonsolen. Allerdings ist das traditionelle Design manchmal unhandlich, besonders bei schnellen Prototypen oder Feldarbeit.

Creative Labs hat hier Abhilfe geschaffen: Der HackyFi ist ein Mini-Computer, der die Leistung der Raspberry Pi RP2350A in einem USB-C-Format vereint, das in jede Hosentasche passt. Er kombiniert die Funktionalität eines Flipper Zero mit der Rechenleistung einer Raspberry Pi und bietet eine intuitive Benutzeroberfläche mit integriertem Bildschirm und Tasten.

Der Clou: HackyFi ist ein Plug-and-Play-Gerät. Verbinden Sie es einfach per USB-C, und Sie können vordefinierte Arbeitsabläufe auslösen – ob für Sicherheitsüberprüfungen, das Öffnen spezifischer Anwendungen oder das Starten von Datenspeichereinrichtungen. Die Plattform unterstützt verschiedene Betriebssysteme und ermöglicht so eine schnelle Reaktion auf kritische Situationen, ohne auf langsame Bootzeiten warten zu müssen.

Die Portabilität ist ein großer Vorteil. Dank integriertem Speicher entfällt die Notwendigkeit externer SD-Karten. Das macht HackyFi zu einem idealen Werkzeug für Experten, die schnell und flexibel agieren müssen. Sicherheitsforscher profitieren von der schnellen Reaktionsfähigkeit, während Pädagogen ein praktisches Lernmittel für die Programmierung erhalten.

Die Kampagne auf Kickstarter übertraf das Spendenziel deutlich und bietet das Gerät ab 60 US-Dollar (ca. 51 Euro) an. Allerdings handelt es sich um eine Crowdfunding-Kampagne. Die Auslieferung erfolgt also nicht sofort, sondern nach Fertigstellung der Produktion.

HackyFi ersetzt die Desktop-Raspberry Pi nicht, und auch nicht den Flipper Zero. Vielmehr ergänzt er beide, wenn es um Mobilität und schnelle Aktionen geht. Er demokratisiert den Zugang zu komplexen Automatisierungsfunktionen, die bisher nur Experten zur Verfügung standen.

Die Nachfrage ist enorm. Das zeigt, dass die Kombination aus Portabilität und Leistung ein echtes Bedürfnis in der Community erfüllt. Die Zukunft der Embedded-Technologie wird immer kleiner.

Creative Labs setzt damit einen neuen Akzent: Die Grenzen zwischen Spielzeug und Werkzeug verschwimmen. Und das ist gut so.