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China: die roboterfarmen, die die landwirtschaft revolutionieren

Autonome erntemaschinen in china

Im chinesischen Landbau gibt es jetzt Roboter, die 24 Stunden am Tag ohne menschlichen Beistand Früchte und Gemüse sammeln. Diese Autonomie ermöglicht, dass keine Menschen mehr in den Feldern arbeiten müssen, was für China eine dringende Notwendigkeit war.

Seit Jahren zieht die Jugend aus dem ländlichen Raum in die Städte ab, wodurch die landwirtschaftliche Arbeit immer mehr an Alten und älteren Personen gebunden wurde. Dies führte zu einer Lücke in der Arbeitskraft, die sich gerade in den Erntemonaten am stärksten bemerkbar macht. China kann nicht auf Importe angewiesen sein, um seine Bevölkerung zu ernähren.

Wie funktionieren die robotergeschäfte?

Wie funktionieren die robotergeschäfte?

Vor dem ersten Roboterkontakt mit den Pflanzen analysieren Systeme der Computersehen die Felder und identifizieren, welche Früchte reif sind, Feld für Feld.

Dann greifen die hochgenauen Roboter-Arme nach den Früchten und sammeln sie, ohne sie zu beschädigen. Das erntete Gemüse gelangt direkt in eine synchronisierte Logistik-Kette, die den Erntetempo in Echtzeit folgt.

Gleichzeitig überfliegen Drohnen die Felder und erstellen Landkarten über den Zustand des Erntegutes. Diese Karten leiten die nächste Arbeitsphase ein.

Chinas eigenentwicklungen

Chinas eigenentwicklungen

Einige der Geräte, die im chinesischen Landbau eingesetzt werden, sind eigene Entwicklungen. So ist der Honghu T70 ein autarker, batterieelektrischer Traktor, der den gesamten landwirtschaftlichen Prozess von der Ernte bis zur Düngezufuhr allein ausführt.

Der GEAIR ist ein autonomes, künstlich Intelligente-Polinisations-System, das die Fruchtbildung beschleunigt und genauere Ergebnisse als natürliche Bienen erzielt.

Vertikale Farmen mit kontrollierter Landwirtschaft produzieren rund um die Uhr, unabhängig von Wetter und Jahreszeiten, und arbeiten wie Fertigungslinien.

Chinas strategie

Chinas strategie

Was China im Agrarsektor entwickelt, geht über die reine Effizienzsteigerung hinaus. Es geht darum, die Verluste nach der Ernte zu reduzieren, den eigenen Lebensmittelbedarf zu decken und nicht auf ausländische Märkte angewiesen zu sein.

Die chinesische Roboterlandwirtschaft wächst nach Prognosen bis 2030 kontinuierlich, während andere Länder wie Europa und die USA vergleichbare Projekte in einem langsameren Tempo entwickeln.

Die Frage ist, wie diese Technologien im globalen Kontext eingebracht werden werden und wer den Maßstab setzen wird, wenn sie die Landwirtschaft zu revolutionieren beginnen.